Geb. 1954
1970–2010 Live- und Studiogitarrist
1975–1977 Studium der Informatik in Karlsruhe, Abschluss: Diplom
1981–1984 Studium der Betriebswirtschaftslehre in Gießen, Abschluss: Diplom
Seit 1984 Arbeit mit Software zur Bearbeitung von Musik, Bild, Video und 3D-Illustration
Seit 2002 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen
2003 Gründungsmitglied des Kunst- und Kulturkreises Wettenberg (KuKuK) e.V.
Seit 2006 Organisationsteam / Projektgruppe „Fluss mit Flair“, Gießen
2009–2024 Vorstandsmitglied Neuer Kunstverein Gießen e.V.
2014–2019 eigene Produzentengalerie am Domplatz Wetzlar, Künstlergruppe „Die Schnittmenge“: Anne Held, Klaus Reuter, Karl-August Sarges, Mechthild Trimborn, Erhard Waschke
2018 Gründungsmitglied des BBK Regionalverbandes Marburg-Mittelhessen e.V.
Seit 2018 Vorstandsmitglied im BBK Regionalverband Marburg-Mittelhessen e.V.
Seit 2022 Vorstandsmitglied im Marburger Kunstverein e.V.
Mitglied in
Neuer Kunstverein Gießen e.V.
Wetzlarer Kunstverein e.V.
Marburger Kunstverein e.V.
BBK Marburg-Mittelhessen e.V.
Lokale Agenda-21 Gruppe „Fluss mit Flair“, Gießen
Seit Aufkommen grafischer Betriebssysteme für PC Mitte der 80er begann Erhard Waschke, Bilder ausschließlich am Rechner zu generieren. Dazu nutzte er fast alles an verfügbarer professioneller Software – die sich auch in hohem Tempo entwickelte.
Zunächst galt seine größte Faszination sog. Fraktalgrafiken – Bilder, die durch iterative Berechnungen in Tausenden von Rechenschritten ihre Form und Schönheit entwickeln.
Um nicht auf diese Besonderheit reduziert zu werden, und um sein Können und seine Bandbreite zu erweitern, begann er um etwa 2010 zunehmend, ausgehend von ihm favorisierter Inspirationen Routinen zur Bildung und Nachbildung von Grafiken selbst zu programmieren.
Seine Vorliebe gilt der sog. „konkreten Kunst“, Grafiken die einem konkreten Bauplan oder in ihrem Erscheinungsbild und Aufbau sehr konkreten Regeln folgen.
Mit großer Vorliebe befasst sich Erhard Waschke auch mit optischen Täuschungen, Form- und Farbtäuschungen, bei denen die Irritation der Sinneswahrnehmung dazu führt, dass das Gehirn die Sinneswahrnehmung nicht akurat umsetzen kann.