Wennemar Rustige arbeitete vor seinem Studium in der Bildhauer- und Silberschmiedewerkstatt Winkelmann in Möhnesee. Danach studierte er Gestaltungstechnik, Kunstpädagogik und Englisch an der Universität Essen und an der Faculty of Art and Design der Polytechnic Wolverhampton.
Seit 1987 unterrichtet er an der Fachoberschule für Gestaltung in Gießen.
Er ist Mitglied im BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), OKB (Oberhessischer Künstlerbund) und in der Gruppe Künstler*innen für Menschenrechte
Neben der Malerei sind Installationen, Fotomontagen oder Videos seine Hauptausdrucksformen.
In vielen Arbeiten thematisiert er aktuelle gesellschaftliche Problemfelder. So geht es oft um die vielfältigen Dimensionen menschlicher Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten oder den gewissenlosen Umgang mit der Natur.
Im Bereich der Malerei versucht er menschliche Gefühlswelten in den unterschiedlichsten Facetten zu erspüren und künstlerisch umzusetzen.
Bei einigen Arbeiten adaptiert er bildsprachliche Elemente aus der sakralen Kunst des Mittelalters, wie die Form des Triptychons oder die Farbsymbolik.
Ausstellungen (Auswahl)
Landeskunstausstellungen „Hessiale“ Wiesbaden und Gießen
Kunsthalle Gießen
Alte Brüderkirche Kassel (Kooperationsprojekt mit dem Musiker und Komponisten Markus Stockhausen
Hessische Landesvertretung Berlin
Kloster Hardehausen
Kloster Arnsburg Lich
Kunsthalle Marburg
Kunstverein Bad Nauheim
„Bollwerk“ – Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst in den Dillenburger Kasematten
Dauerausstellung der „Künstler*innen für Menschenrechte“ im Psychiatriemuseum Gießen
Weitere Infos
www.wennemar-rustige.de
www.kuenstler-innen-fuer-menschenrechte.de
www.okb-giessen.de